Straßenkinder in der Mongolei

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Ein Portrait von Ankhbayar. Er trägt eine Cappy und einen grauen Pullover.

Straßenkinder in Ulaanbaatar

   

Ankhbayar (13)

Ankhbayar lebt seit 3 Jahren auf der Straße in Ulaanbaatar. Er kam damals mit dem Zug aus der Nähe von Sukhbaatar, ca. 250 km nördlich an der russischen Grenze. Dort leben seine Eltern in einer Jurte zusammen mit seinen 5 Geschwistern. Wegen einem harten Winter hatte die Familie ihre Tiere verloren und bekommen nun vom Staat Invalidenrente und Kindergeld. Doch das geringe Einkommen machte der Familie sehr zu schaffen und die Mutter von Ankhbayar fing an zu trinken. Nach und nach begann Ankhbayar's Mutter ihn zu schlagen. Als die Schläge immer mehr wurden und auch der Vater sich nicht um ihn gekümmerte, lief er von zu Hause weg.

In Ulaanbaatar lernte er Tsog-Erdene, Ganbaatar und Suhbat kennen und fing an zu rauchen. Um über die Runden zu kommen singt er manchmal vor Supermärkten und auf der Straße oder fragt in der Sommerzeit Touristen nach Geld. Im Winter geht er hin und wieder zu der Organisation Christine Nobel, wo er Kleidung und Essen bekommen kann.

Auf der Straße hat Ankhbayar häufig Angst von anderen Straßenkindern oder von Taschendieben geschlagen zu werden.
Ein gemaltes Bild von Ankhbayar. Zusehen sind einige Schafe, eine Jurte und ein Doktor.

Er möchte gerne, wenn er einmal älter geworden ist, Arzt werden.
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