Straßenkinder in der Mongolei

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Ein Gruppenbild von den Kindern aus dem Lighthouse Center die winken.

Lighthouse Center

Am 15. Dezember 1997 eröffnete das erste Lighthouse von World Vision in der Mongolei mit 20 Kindern. Peter und Sue Bryan, aus Neuseeland und Gründer des Centers, hatten am Anfang viel Mühe einen Hausverwalter zu finden, der bereit war Straßenkinder in seinem Haus zu erlauben. Die Kinder gaben dem Projekt den Namen Lighthouse, da sie vorher im dunklen Untergrund gelebt hatten und nun einen Platz haben, wo sie Nahrung bekommen und Leute um sich rum haben, die sie lieben, ein "Haus des Lichts". Heute gibt es vier Lighthouse Center, wo über 70 Kinder leben.

Viele Kinder kommen direkt von der Straße, die von den Sozialarbeitern von World Vision aufgesammelt werden oder werden von der Polizei aus dem Child Identification Center her bracht. Die Kinder im Lighthouse Center sind frei und können kommen und gehen wann sie wollen. Sie sind die Freiheit der Straße gewöhnt und gerade ältere Kinder müssen sich erst an das Leben im Center gewöhnen. Dazu gibt es im Center Regeln, die eingehalten werden müssen, wie zum Beispiel keine Gewalt, Drogen oder sexuelle Tätigkeiten. Außerdem wird von den Kindern erwartet sich die Hausarbeit zu teilen und aufeinander acht zu geben. 24 Stunden pro Tag ist ein Mitarbeiter von World Vision vor Ort.
Ein SchulheftEine Waschmaschine

Zum Personal gehören meist ein Erzieher, ein Sozialarbeiter, und bis zu sechs Lehrer, die sich den Tag aufteilen. Damit die Kinder den Alltag lernen, waschen die Kinder ihre Kleidung selbst, machen sauber oder kochen für sich.

Auch die Schulbildung darf nicht fehlen, da die meisten Straßen- kinder seit langem nicht mehr in der Schule waren. Deswegen wird im Center ein grundlegendes Ausbildungsprogramm angeboten. In der ersten Schulstunde an jeden Morgen ist für Kinder die nicht lesen oder schreiben können und die zweite Stunde für die Anderen. Oft kommt es vor, dass die Kinder Vollwaise oder deren Familie zu arm sind und sich nicht für ihr Kind interessieren. Für jüngere Kinder ist es dann möglich eine Pflegefamilie finden und für ältere Jugendliche ist der beste Weg ein Job zu vermitteln.
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